Alvesser Galopper – Club beim Braunschweiger Schoduvel

Bericht PAZ 19.02.2020

Premiere: Alvesser Galopper-Club ist beim Braunschweiger Schoduvel dabei

„Geister-Bahn“-Gastwagen beim Karneval am Sonntag in Braunschweig – Große Vorfreude

Von Mara-Ann Meeuw

Die Herren vom Alvesser Galopper-Club vor „ihrem“ Schoduvel-Wagen.fotos (2): Privat

Alvesse/Braunschweig. Der 42. Schoduvel in Braunschweig steht bevor. Zum ersten Mal ist jetzt auch der Galopper-Club aus Alvesse mit dabei. Mit einem originellen Wagen und bestückt mit zahlreichen Süßigkeiten sind die acht Herren des Galopper-Clubs am Sonntag, 23. Februar, ab 12.40 Uhr bei dem Karnevalsumzug durch die Braunschweiger Innenstadt zu sehen.

„Wir freuen uns riesig, dass wir mit dabei sind“, betont Adalbert Stolte von den Galoppern. Der 70-jährige war zwar schon privat in Braunschweig beim Karnevalsumzug, aber noch nie mit seinen Gefährten auf einem Wagen. „Unser Mitglied Dieter Heitmann, der auch im Karnevalskomitee sehr aktiv ist, hat uns gefragt, ob wir Lust hätten, mitzumachen.“ Das Angebot konnten die Freunde nicht ausschlagen. Dieter Heitmann ist nicht nur ein Galopper, er ist auch der stellvertretende Zugmarschall beim Schoduvel. „Wir haben jedes Jahr Wagen, die für Gäste reserviert sind. Dieses Mal habe ich die Galopper gefragt und sie waren sofort begeistert.“ Der Wagen, auf dem die Alvesser durch die Braunschweiger Innenstadt ziehen werden, ist eine „Geister-Bahn“ der Deutschen Bahn. „Der Wagen hat das Motto ,die Geister, die ich rief’“, sagt Heitmann lachend.

Lachen musste auch Stolte, als er den Wagen das erste Mal sah: „Ich wusste nicht, wo vorne und wo hinten ist. Das ist wirklich ein interessanter Wagen.“ Er hoffe zwar auf bestes Wetter, wenn es allerdings regnen sollte, seien er und seine Galopper-Freunde froh, ein Dach über dem Kopf zu haben. Am Sonntag waren die Alvesser in Braunschweig, um das extra angefertigte Banner am Wagen anzubringen. „Wir haben uns auch neue Jacken und Mützen für den Karneval gegönnt“, so Stolte.

Seit mehr als 25 Jahren besteht der Alvesser Galopper-Club, ein lockerer Zusammenschluss von acht Freunden, die sich monatlich treffen, um gemeinsam gutes Essen und noch bessere Gespräche zu genießen. Dabei gibt es auch traditionell Pferdewurst für die Galopper. Gemeinsam haben sie auch schon so einige interessante Fahrten gemacht. „Wir waren schon in Bratislava und Österreich zusammen – und jetzt eben auch auf dem Braunschweiger Karneval.“ Er habe sich sehr darüber gefreut, wie herzlich die Truppe in die Karnevalsgemeinschaft aufgenommen wurde. Karneval wird in Braunschweig schon seit langem groß geschrieben. Die erste Erwähnung des Schoduvel gab es im Braunschweiger Stadtbuch bereits im Jahr 1293.

„Wir sind somit älter als der Karneval in Köln“, betont Heitmann. Auch sei der Braunschweiger Karnevalsumzug nach Köln, Düsseldorf und Mainz der viertgrößte in Deutschland und der größte in Norddeutschland. „Wenn einen das Karnevalfieber so packt wie mich, dann möchte man andere motivieren mitzumachen“, begründet Heitmann die Entscheidung, die Galopper zum Schoduvel einzuladen.

Schoduvel kommt von den mittelniederdeutschen Wörtern „scho“ (scheuchen) und „düvel“ (Teufel). „Man will also den Teufel verscheuchen und auch die Kälte austreiben“, so Heitmann. Traditionell läuft daher ein Teufel vor dem Umzug her, der von den bunt verkleideten Karnevalisten auf der sechs Kilometer langen Strecke vom Europaplatz zur Stadthalle „verjagt“ wird.

 

Mit dem Schiff von St. Petersburg nach Moskau

Heimat- und Archivverein Edemissen e.V.                                                 

Einladung

Der Heimat- und Archivverein lädt zu einem digitalen Bildervortrag „Russland – mit dem Schiff von St. Petersburg nach Moskau“

am Mittwoch, 22.Januar 2020 um 19 Uhr, Aula der Grundschule Edemissen, Am Mühlenburg, ein.

Heute ist es komfortabel, durch das größte Land der Erde zu reisen und es von seiner schönsten Seite zu erleben – z.B. auf einer Flusskreuzfahrt von der Zarenstadt St. Petersburg in die ca. 1.800 km entfernte Hauptstadt Moskau. Alte Städte mit Kultur und Tradition, ehrwürdige Klöster, verschlafene Dörfer, neugierige und freundliche Menschen und weite Landschaften erwarten den Reisenden. Während die fünf Millionen Metropole St. Petersburg mit über 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern aufwarten kann, können in den Dörfern und kleinen Städten entlang der Flüsse Newa, Swir, Scheksna und Wolga russische und karelische Holzbaukunst, Klöster und einsame Landschaften bewundert werden. Moskau, mit 12,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt Europas hat viele interessante Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die U-Bahnhöfe, der Kreml mit Rotem Platz , Kirchen , Ausstellungen und Kult-Straßen.

Referent: Reinhard Bartels, der diese Reise im Juni 2019 machte.

Freuen Sie sich auf einen informativen Abend. 

Gäste sind herzlich willkommen!

Alvesse: Dorfgemeinschaftshaus, Festplatz, Ortswehr und Radweg L320

Vorlage 38/2019 der Gemeinde Edemissen
auf den Seiten 10 und 11 Berichte zu:

Dorfgemeinschaftshaus Alvesse

Festplatz Alvesse

Radweg an der L320 von Alvesse nach Wipshausen

Vorlagendokument 38_2019_öffentlich

Feuerschutzausschuss: Ortswehr Alvesse-Rietze
Ernennung des Herrn Stefan Peemöller zum Ortsbrandmeister und
der Herren Dirk Kamrath und Bastian Meyer zu stellvertretenden
Ortsbrandmeistern der Freiwilligen Feuerwehr Edemissen Ortswehr
Alvesse-Rietze unter Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis

Vorlage 40/2019

 

 

10.000 Blumenzwiebeln für Alvesse

10.000 Blumenzwiebeln für Alvesse – Auftaktveranstaltung
zur 800 Jahrfeier im Jahr 2020

Gleichzeitig mit der letzten Grünpflege der Baumbrüder im Jahr 2019 lud das Organisationsteam die Alvesser zum Stecken der Krokuszwiebeln auf den öffentlichen Grünflächen ein.

30 Alvesser fanden sich am Wappenbaumplatz mit Hacke, Spaten und Schaufel ein. Der Ortsbeauftragte Sören Stolte erläuterte bei seiner Begrüßung den Ablauf zum Setzen der Blumenzwiebeln.

Während ein Teil der Baumbrüder mit der Grünpflege des Wappenbaumplatzes begann, begaben sich die in Gruppen eingeteilten Alvesser zu ihren Einsatzorten, wie dem Ehrenmal, dem Friedhof, der Kreuzung – Im Oberdorf/ Bohlkampsweg, dem Ortsausgang an der L320 in Richtung Wipshausen, einige blieben am Wappenbaumplatz und setzten dort die Krokus- und auch einige Tulpenzwiebeln. Weiterlesen

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